DStGB zum Demografiegipfel: Wirtschaftsstandort Deutschland braucht den Zuzug von Fachkräften

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Kommunale Wirtschaftsförderer: Fachkräftemangel
zentrale Herausforderung

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert den Zuzug von
Fachkräften weiter zu erleichtern. Nach einer Umfrage bei kommunalen
Wirtschaftsförderern ist der Fachkräftemangel zunehmend der zentrale
Punkt, der die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort behindern kann.
„Den Zuzug zu begrenzen, ist daher der falsche Ansatz. So sollten
insbesondere die gut ausgebildeten jungen Menschen aus Südeuropa in
Deutschland eine Beschäftigungschance erhalten. Das ist zugleich ein
wichtiger Beitrag für den europäischen Integrationsprozess“, sagte
der Erste Vizepräsident des DStGB Roland Schäfer, Bürgermeister der
Stadt Bergkamen, heute im Rahmen des Demografiegipfels in Berlin.

Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung
Deutschlands müssen wir allerdings zusätzlich dafür Sorge tragen,
dass ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer möglichst lange im
Erwerbsleben bleiben wollen. Dazu bedarf es auch neuer
Arbeitszeitmodelle, da viele ältere Arbeitnehmer zwar weiter arbeiten
wollen, aber nicht im bisherigen Umfang. „Das Festhalten an strikten
Altersgrenzen ist längt überholt“, sagte Schäfer weiter.

Deutschland ist längst ein Einwanderungsland und darauf muss sich
die Gesellschaft weiter einstellen. Vernünftig gesteuert, ist
Zuwanderung ein Gewinn für unsere Gesellschaft und sichert unser
aller Wohlstand auch in der Zukunft.

Pressekontakt:
Kontakt:

Franz-Reinhard Habbel
Sprecher des DStGB
Tel.: 030/77307-225
E-Mail: Franz-Reinhard.Habbel@dstgb.de

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