EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm kritisiert Aussetzung der Seenotrettung im Rahmen der EU-Operation „Sophia“

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Zur teilweisen Aussetzung der EU-Operation
„Sophia“ äußert sich der Vorsitzende des Rates der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm,
wie folgt:

„Die heutige Bestätigung der Europäischen Union, die Seenotrettung
im Mittelmeer im Rahmen der Operation Sophia auszusetzen, ist ein
moralisches und politisches Versagen Europas auf dem Rücken der
Schwächsten. Mehr Menschen werden von jetzt an im Mittelmeer
ertrinken, weil Kräfte zur Seenotrettung fehlen. Seenotrettung ist
keine politische Verhandlungsmasse, sondern international gültige
Rechtsverpflichtung. Als Kirchen werden wir weiter für Seenotrettung
im Mittelmeer und die Einhaltung von Menschenrechten für Geflüchtete
streiten und weiterhin für eine dauerhafte europäische Lösung zur
Aufnahme und Verteilung der aus dem Mittelmeer geretteten Flüchtlinge
eintreten.“

Hannover, 27. März 2019

Pressestelle der EKD

Weitere Informationen zum kirchlichen Engagement für Geflüchtete
unter https://www.ekd.de/flucht-und-integration-10884.htm

Pressekontakt:
Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
Pressestelle
Stabsstelle Kommunikation
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 – 2796 – 269
E-Mail: presse@ekd.de

Original-Content von: EKD Evangelische Kirche in Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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