Erneute Verschiebung der Abstimmung zur Re-Registrierung von Glyphosat ist fachlich unbegründet und ein politisches Trauerspiel

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Nach Kenntnis der Glyphosate Task Force (GTF)[1]
und der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG)[2] haben die
Mitgliedstaaten über eine Zulassungsverlängerung von Glyphosat im
Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette (SCoPAFF) am 18. und
19. Mai diskutiert, jedoch nicht darüber abgestimmt.

Die erneute Verschiebung der Abstimmung über den Zulassungsentwurf
der Kommission führt zu einer bislang beispiellosen Verzögerung des
Re-Registrierungsprozesses und der in den EU-Regularien dafür
üblicherweise vorgeschriebenen Zeitabläufe um jetzt schon mehr als
zwei Jahre.

Im Auftrag der EU kamen Deutschland als berichterstattender
Mitgliedstaat und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit
(EFSA) bei ihrer umfassenden Risikobewertung zu dem eindeutigen
Schluss, dass die Verwendung von Glyphosat mit keinen unvertretbaren
Risiken verbunden ist. Die weiteren Verzögerungen in den letzten
Monaten zeigen nur allzu deutlich die zunehmende Politisierung des
Prozesses.

Die GTF und die AGG bewerten diese Situation als diskriminierend,
unangemessen und völlig ungerechtfertigt. Dazu Ursula
Lüttmer-Ouazane, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG):
„Die Unfähigkeit, den Re-Registrierungsprozess ordnungsgemäß und
innerhalb eines angemessenen Zeitrahmens durchzuführen, untergräbt
letztendlich die Glaubwürdigkeit des EU-Rechtssystems und schwächt
die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Landwirtschaft.“

[1] In der europäischen Glyphosate Task Force (GTF) arbeiten
verschiedene Pflanzenschutzmittel-Unternehmen zusammen, die einen
gemeinsamen Antrag auf Wiederzulassung des Herbizidwirkstoffes
Glyphosat in der Europäischen Union gestellt haben. Die GTF ist keine
juristische Person bzw. Rechtsträger.

[2] Die Arbeitsgemeinschaft Glyphosat (AGG) ist die deutsche
Arbeitsgruppe der GTF. In der AGG engagieren sich die Unternehmen
ADAMA Deutschland GmbH, Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG, Dow
AgroSciences GmbH, Helm AG, Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Nufarm
Deutschland GmbH, Syngenta Agro GmbH. Die AGG ist ein informeller
Zusammenschluss der Unternehmen und keine rechtlich selbstständige
Einheit.

Pressekontakt:
Arbeitsgemeinschaft Glyphosat – www.glyphosat.de
arbeitsgemeinschaft@glyphosat.de

Ursula Lüttmer-Ouazane
Geschäftsführerin
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
Tel: +49 (0)211 3675-127
Mobil: +49(0)172-267.05.62
ursula.e.luettmer-ouazane@monsanto.com

Dr. Thoralf Küchler
Corporate Engagement Lead Germany, Austria & Poland
Monsanto Agrar Deutschland GmbH
T: +49 (0)33203 85.25.54
M:+49 (0)173 745.93.75
thoralf.kuechler@monsanto.com

Koordinatorin AGG:
Renate Riedl
renate.riedl@mslgroup.com
MSL, Otto-Meßmer-Straße 1, 60314 Frankfurt
T: +49 (0) 69 / 66 12 456-8380; M: +49 (0) 172 / 90 19 493

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