Folgen derÜberschwemmungen in Somalia: Erst die Flut, jetzt die Not (FOTO)

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Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle haben in Somalia Schulen und
Wohnhäuser zerstört, Ernten vernichtet, mehr als 270.000 Menschen haben ihre
Häuser verloren und befinden sich auf der Flucht vor den Wassermassen. Die
Katastrophe sei noch lange nicht überstanden, warnt die Hilfsorganisation
SOS-Kinderdörfer – der Region drohe ein humanitärer Notstand.

“Die Lage der Flutopfer ist verzweifelt. Sie haben nicht nur ihr Hab und Gut
verloren, sondern auch kein Dach mehr über dem Kopf”, sagt Abdikadir Dakane,
Leiter der SOS-Kinderdörfer in Somalia. “Viele Familien und Kinder sind von
jeglicher Versorgung abgeschnitten, denn Brücken und Straßen wurden von den
Unwettern zerstört.” Sie hätten keinen Zugang zu medizinischer Versorgung,
sanitären Einrichtungen und sauberem Wasser. Schon jetzt breiteten sich
Krankheiten aus.

“Die Uhr tickt für diese Menschen. Noch haben sie sich nicht von der
vorangegangenen monatelangen Dürre- und Hungerphase erholt, schon hat sie die
nächste Krise ereilt. Wir bitten die internationale Staatengemeinschaft um
schnelle und unbürokratische Hilfe, sonst droht den ohnehin schon
krisengebeutelten Menschen in Somalia eine weitere Katastrophe”, sagt Dakane.

Pressekontakt:
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Boris Breyer
Stellvertretender Pressesprecher
SOS-Kinderdörfer weltweit
Tel.: 089/179 14-287
E-Mail: boris.breyer@sos-kd.org
www.sos-kinderdoerfer.de

Original-Content von: SOS-Kinderdörfer weltweit, übermittelt durch news aktuell

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