Gauland: US-Sanktionen gegen Nord Stream 2 schaden beiden Seiten

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Zum Beschluss des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten,
Sanktionen gegen Firmen zu verhängen, die am Bau der Gaspipeline Nord Stream 2
beteiligt sind, teilt der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag,
Alexander Gauland mit:

“Der Beschluss des Repräsentantenhauses ist ein Fehler, denn Sanktion haben noch
nie etwas gebracht und schaden am Ende beiden Seiten.

Die Begründung, Deutschland gerate durch die Gaspipeline energiepolitisch in die
Abhängigkeit Russlands, ist nur vorgeschoben. Das Gegenteil ist richtig: Nord
Stream 2 ist angesichts des überhasteten Kohle- und Atomausstiegs entscheidend
dafür, die Energieversorgung Deutschlands zu sichern. Ohne die Gasimporte aus
Russland würden die Risiken für die Energiesicherheit in Deutschland weiter
wachsen.

Hinter dem Sanktions-Beschluss des Repräsentantenhauses stehen vielmehr massive
wirtschaftliche Interessen der Vereinigten Staaten, die Deutschland an Stelle
des russischen Erdgases nur zu gerne teures amerikanisches Flüssiggas verkaufen
würden. Washington sollte akzeptieren, dass wir selbst bestimmen, von wem wir
unsere Energieträger beziehen, anstatt mit Sanktionen zu drohen, durch die alle
nur verlieren können.”

Pressekontakt:

Christian Lüth
Pressesprecher
der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Tel.: 030 22757225

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/130241/4467433
OTS: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Original-Content von: AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, übermittelt durch news aktuell

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