Hahn: Europa braucht Lösungen in der Migrationsfrage

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Kein “Asyl à la carte” für Schutzsuchende

Am Donnerstag und Freitag diese Woche beraten sich die Staats- und
Regierungschefs der EU zu wichtigen europäischen Themen, insbesondere
zu Migrationsfragen. Dazu erklärt der europapolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Florian Hahn:

“Das Migrationsthema bewegt nach wie vor viele Bürger in
Deutschland und Europa. Die CDU/CSU-Fraktion will kein –Asyl à la
carte–, bei dem sich Schutzsuchende aussuchen können, in welchem
Mitgliedsland sie ihren Asylantrag stellen. Deshalb ist es dringend
notwendig, dass beim Europäischen Rat nachhaltige Lösungen
vorangebracht werden, sei es europäisch oder bilateral. Die Antworten
müssen den Herausforderungen gerecht werden.

Darüber hinaus muss der Ausweitung des Familienbegriffs, wie sie
das Europäische Parlament fordert, dringend entgegengetreten werden.
Ansonsten könnte sich die Sekundärmigration nach Deutschland enorm
verstärken, wenn familiäre Bindungen nur noch behauptet und ganze
Familienverbände aufgenommen werden müssten.

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Mazedonien sollen
vorbehaltlich nationaler Parlamentsverfahren im Juni 2019 eröffnet
werden. Mit diesem positiven Signal werden die erzielten Fortschritte
in beiden Ländern gewürdigt, aber auch der erforderliche Reformdruck
aufrechterhalten.”

Pressekontakt:
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Telefon: (030) 227-52360
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