Heinsberger Landrat kritisiert Corona-Krisenmanagement der Landesregierung

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Der Landrat des vom Coronavirus besonders betroffenen Kreises Heinsberg, Stephan Pusch (CDU), erhebt schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung. “Wir mussten leider die Erfahrung machen, dass in den Ministerien neben zahlreichen hochkompetenten Kräften auch sehr viele Hauptbedenkenträger sitzen”, sagte Pusch der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Samstag). Er habe früh gemeldet, dass das medizinische Material ausgehe, aber nur den Hinweis bekommen, wo es zu bestellen sei. Auch die Bitte um Unterstützung durch die Bundeswehr sei bisher vergebens. Der Kreis-Krisenstab habe schon früh über eine freiwillige häusliche Quarantäne in Gangelt bis zum 2. März nachgedacht. Das habe die Landesregierung aber offenbar als Angstmache bewertet. Das Gesundheitsministerium wehrte sich gegen die Kritik und verwies unter anderem auf die originäre Zuständigkeit der Kreis-Gesundheitsämter.

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