KN: Daniel Günther will Streit um Windkraft beilegen

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Schleswig-Holsteins neuer Ministerpräsident Daniel
Günther (CDU) will in den ersten 100 Tagen den Streit um den
Windkraftausbau beilegen. „Wir werden sofort mit der Überarbeitung
der Regionalpläne zur Windenergie beginnen“, sagte Günther im ersten
Interview nach seiner Wahl den „Kieler Nachrichten“
(Donnerstagsausgabe). Spätestens im Herbst wolle die Koalition
Klarheit darüber erzielen, ob die Mindestabstände zu Häusern und
Siedlungen auf 500 und auf 1000 Meter vergrößern werden könnten.

Diese Mindestabstände waren im Norden Thema im Wahlkampf. Die
Ankündigung der CDU, diese drastisch reduzieren zu wollen, war aber
auf Widerstand der Grünen gestoßen, mit denen und der FDP Günther
jetzt das Regierungsbündnis geschlossen hat.

Die Jamaika-Koalition gilt auch in Berlin als mögliche
Regierungsoption. „Wenn die ein bisschen von Schleswig-Holstein
lernen können, macht mich das umso stolzer“, sagt Günther der
Zeitung. Weiter betont er, immer für eine Ehe für alle geworben zu
haben. „Als Landesverband sind wir in die Offensive gegangen, und als
Landesvorsitzender habe ich angekündigt, dass ich mich auch auf
Bundesebene dafür einsetzen will.“ Günther unterstreicht: „Jetzt
hoffe ich, dass es in diesem Sinne sehr schnell gelöst wird.“

Pressekontakt:
Kieler Nachrichten
Newsroom-Leiter
Florian Hanauer
Telefon: 0431/903-2812
florian.hanauer@kieler-nachrichten.de

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