Kölner Stadt-Anzeiger: Innenminister Reul fordert nach Tötungsdelikt am Eberplatz von der Stadt Köln schnell konkrete Maßnahmen

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Köln. Der nordrhein-westfälische Innenminister
Herbert Reul (CDU) hat die Stadt Köln nach dem Tötungsdelikt am
Eberplatz zu schnellen konkreten Maßnahmen aufgefordert. Dem “Kölner
Stadt-Anzeiger” (Montag-Ausgabe) sagte Reul am Sonntag, es müsse über
die Schließung einer Gastwirtschaft auf dem Platz nachgedacht werden.
“Aus meiner Sicht müsste man zum Beispiel überlegen, ob der
Weiterbetrieb der Kneipe auf der unteren Ebene, die ja ein
Anziehungspunkt für eine bestimmte Klientel zu sein scheint, wirklich
klug ist.” Darüber hinaus drängte der Innenminister darauf, auf dem
Platz schnellstmöglich eine Überwachung mit Videokameras
einzurichten. Die Inbetriebnahme der Videoanlage sollte aus seiner
Sicht “oberste Priorität” haben, so Reul. Der CDU-Politiker lobte
zwar Bürgerschaft, Stadt und Polizei für die bereits ergriffenen
Maßnahmen, um den innerstädtischen Platz sicherer zu machen. “Aber
nach dieser schrecklichen Tat muss man sich natürlich fragen, ob die
bisherigen Maßnahmen wirklich ausreichen”, sagte Reul. Am frühen
Sonntagmorgen war ein Mann aus Somalia bei einem Streit unter
Migranten tödlich verletzt worden. Bereits im Oktober 2017 war auf
dem Platz ein 22-jähriger Mann auf Afrika erstochen worden.

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