Kretschmer/Rupprecht: Akademische Karrierewege werden planbarer und transparenter

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Gewinnerhochschulen beim Programm für 1.000 neue
„Tenure-Track“-Professuren stehen fest

Am heutigen Donnerstag hat die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz
(GWK) von Bund und Ländern die Gewinnerhochschulen der ersten
Auswahlrunde im „Tenure-Track“-Programm zur Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses bekanntgegeben. Hierzu erklären der
stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael
Kretschmer, und der bildungs- und forschungspolitische Sprecher,
Albert Rupprecht:

Michael Kretschmer: „Seit 2005 engagiert sich der Bund in noch nie
dagewesener Weise für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Einen
maßgeblichen Beitrag zur Schaffung neuer und verlässlicher
Karrierewege in der Wissenschaft leistet das Programm zur Förderung
von „Tenure-Track“-Professuren, für das der Bund rund eine Milliarde
Euro bereitstellt. Gemeinsam mit der Reform des
Wissenschaftszeitvertragsgesetzes ist das „Tenure-Track“-Programm ein
wichtiger Meilenstein, um die Perspektiven des wissenschaftlichen
Nachwuchses an unseren Universitäten nachhaltig zu verbessern.

Wir als Union haben gezeigt, dass sich das für ein
funktionierendes Wissenschaftssystem notwendige Maß an Dynamik und
der berechtigte Wunsch der jungen Wissenschaftler nach Sicherheit in
der persönlichen Lebensplanung nicht gegenseitig ausschließen. Bei
der Umsetzung des „Tenure-Track“-Programms vor Ort bleibt zu hoffen,
dass sich die Länder endlich ihrer Verantwortung für den
wissenschaftlichen Nachwuchs an den Universitäten bewusst werden und
die im Rahmen des Programms finanzierten zusätzlichen
„Tenure-Track“-Professuren nicht dazu nutzen, bereits vorhandene
Planstellen für reguläre Professuren einzusparen.“

Albert Rupprecht: „Mit der heutigen Bekanntgabe der
Gewinnerhochschulen wird das „Tenure-Track“-Programm konkret. Ich
gratuliere allen Hochschulen, die in dieser Auswahlrunde erfolgreich
waren. Sie erhalten mit den neuen „Tenure-Track“-Professuren
zusätzliches Spitzenpersonal und werden für den wissenschaftlichen
Top-Nachwuchs noch attraktiver.

Heute ist aber auch ein guter Tag für junge Wissenschaftler in
Deutschland. Das „Tenure-Track“-Programm wird den besten Köpfen mehr
Planbarkeit für ihre Karriere und die notwendige Verlässlichkeit für
ihre Forschungs- und Lehrtätigkeit bieten. Das Programm wird dabei
nicht punktuell, sondern bundesweit wirken. Mit ihm werden wir die
Personalstruktur an Universitäten insgesamt verbessern. Damit dies
gelingt, investiert der Bund in den kommenden Jahren eine Milliarde
Euro für 1.000 neue Professuren.

Das „Tenure-Track“-Programm ist ein weiteres Beispiel dafür, dass
die unionsgeführte Regierung die Initiative übernommen hat und die
Länder so umfassend wie noch nie dabei unterstützt, ihre Hochschulen
und den Wissenschaftsstandort Deutschland nach vorne zu bringen.“

Hintergrund:

Bund und Länder haben 2016 das Programm zur Förderung des
wissenschaftlichen Nachwuchses vereinbart. Mit ihm werden 1.000
zusätzliche Tenure-Track-Professuren gefördert. Damit soll die
Tenure-Track-Professur als eigenständiger Karriereweg neben dem
herkömmlichen Berufungsverfahren auf eine Professur an Universitäten
in Deutschland etabliert werden. Der Bund stellt hierfür bis 2032
insgesamt bis zu eine Milliarde Euro bereit, die Länder stellen die
Gesamtfinanzierung sicher.

Die Auswahlergebnisse der ersten Förderrunde finden Sie unter:
https://www.bmbf.de/tenuretrack

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
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