Mehrheit der jungen Wähler will digital abstimmen (FOTO)

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Fast drei Viertel (74 Prozent) der 18 bis 34-Jährigen wünschen
sich E-Wahlen in Deutschland. Das ergibt eine aktuelle Umfrage des
hack.institute.

Die junge Generation informiert sich bereits online über die
Bundestagswahl: Nach dem Fernsehen (68 Prozent) sind Online-Medien
(60 Prozent) die zweitbeliebteste Informationsquelle. Mehr als jeder
Vierte (26 Prozent) liest zudem wahlrelevante Nachrichten auf Social
Media. Online-Informationen bieten Orientierung: 69 Prozent fühlen
sich dadurch besser auf die Wahl vorbereitet.

Jeder Zweite möchte per Email oder App wählen

Auch der Wahlprozess sollte nach Ansicht der jungen Wähler
digitalisiert werden. Drei von vier Befragten (74 Prozent) würden die
Stimmabgabe per Internet begrüßen. Jeweils 46 Prozent möchten per
Email oder App ihre Stimme abgeben. Die E-Wahl hat zudem das
Potenzial, die Wahlbeteiligung zu erhöhen: 51 Prozent würden eher
wählen, wenn sie dies überall tun könnten. Immerhin 28 Prozent geben
an, dass der Gang ins Wahllokal sie daran hindert, ihre Stimme
abzugeben.

Für politische Akteure bietet die Digitalisierung Chancen, mit
jungen Wählern in den Dialog zu treten. 52 Prozent der Befragten
finden es sympathisch, wenn Parteien und Politiker in den Social
Media vertreten sind, 47 Prozent finden es auch vertrauensfördernd.
Ein großer Teil würde gerne über Social Media den direkten Austausch
mit Politikern suchen: 43 Prozent der Befragten möchten über Facebook
Fragen an Politiker stellen, 40 Prozent über WhatsApp und 33 Prozent
über Twitter. Noch ist aber viel Luft nach oben: Nur 29 Prozent
folgen den für sie wichtigen Politikern auf Social Media. Zudem
fühlen sich nur 39 Prozent von den Online-Angeboten der Parteien –
Website und Social-Media-Kanäle – auf Augenhöhe angesprochen.

Online-Tools beleben die Demokratie

„Online-Tools wie der Wahl-O-Mat, die junge Wähler in ihrer
Lebenswelt ansprechen und zielgruppengerecht informieren, können das
Interesse an Wahlen erhöhen und die Demokratie beleben“, sagt Jan
Kus, Geschäftsführer des hack.institute. Um Ideen für die
Digitalisierung politischer Wahlen wird es beim
Bundestagswahl-Hackathon vom 22. bis zum 24. September gehen. „Ziel
ist es, daraus nützliche und informative Werkzeuge und Services für
die Bevölkerung entstehen zu lassen“, fügt Kus hinzu. Weitere
Informationen unter
http://hack.institute/de/bundestagswahl-hackathon/.

Pressekontakt:
Nicole Dau
Oseon
040-22 81 700-14
hack.institute@oseon.com

Original-Content von: hack.institute, übermittelt durch news aktuell

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