Mitteldeutsche Zeitung: IS-Terror Linksfraktionsvize Wagenknecht lehnt Militärhilfe für Kurden in Kobane vehement ab

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Die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion
im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hat dem Aufruf von 14 Reformern in
Partei und Fraktion nach dem Einsatz militärischer Mittel zum Schutz
der Kurden in und um die nordsyrische Stadt Kobane vehement
widersprochen. „Wer den Islamischen Staat stoppen will, muss ihn von
Waffen und Munition abschneiden und nicht noch mehr Waffen und
Militär in die Region bringen“, sagte sie der in Halle erscheinenden
„Mitteldeutschen Zeitung“ (Donnerstag-Ausgabe). „Wer statt dessen
einen Militäreinsatz befürwortet, geht entweder naiv den Lügen der
US-Propaganda auf den Leim oder muss sich den Verdacht gefallen
lassen, dass es ihm weniger um das Leid der Menschen im Nahen Osten
geht als darum, die friedenspolitischen Positionen der Linken als
Eintrittsbillett für eine künftige- rot-rot-grüne Bundesregierung zu
schleifen.“ 14 Reformer hatten am Dienstag eine Erklärung unter der
Überschrift „Kobane retten!“ veröffentlicht. Darin heißt es: „Der
barbarische Feldzug der Terrormiliz in der Region, das Morden und
Foltern, das zehntausende Menschen in die Flucht treibt, können nicht
länger hingenommen werden.“ Eine militärische Unterstützung der
Kurden sei unumgänglich.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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