Mitteldeutsche Zeitung: Neue Länder/Führungskräfte/ Ostdebatte um Chefposten im Umweltbundesamt

Abgelegt unter: Innenpolitik |





Halle – Sachsen-Anhalts einzige Bundesbehörde, das
Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau (Uba), hat einen Chefposten zu
vergeben – und aufs Neue entbrennt damit die Debatte um fehlende
ostdeutsche Führungskräfte in der Bundesrepublik. Das berichtet die
in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe).
Uba-Präsidentin Maria Krautzberger geht Ende 2019 mit 65 Jahren in
den Ruhestand, ihr Posten wird vakant. Ministerpräsident Reiner
Haseloff (CDU) fordert nun „ein Zeichen“ des Bundes: „Wo, wenn nicht
in Dessau, sollte man nun auf die Forderung aller reagieren und
Ostdeutsche auf Führungsposten setzen?“, sagte er der MZ.
Krautzberger ist in Bayern geboren. Mit Blick auf Dessau-Roßlau sagte
Haseloff nun: „Geeignete Bewerber gibt es sicher genug. Darauf werde
ich in Berlin hinweisen.“

Auch Christian Hirte, Ostbeauftragter der Bundesregierung, sagte
der MZ: „Wenn es einen geeigneten Bewerber aus den neuen Ländern
gibt, sollte dieser nach meinem Dafürhalten bevorzugt behandelt
werden.“ Der Osten müsse besondere Berücksichtigung finden. „Wenn wir
es damit ernst meinen, geht es vor allem nicht um die Besetzung von
einer Handvoll Spitzenjobs, sondern um die flächige Präsenz von
Behörden im Osten“, betonte Hirte. „Hier kann, will und muss die
Bundesregierung künftig mehr Flagge zeigen.“

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de