Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Datenschutz Staatskanzlei steigt bei Facebook aus

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Sachsen-Anhalts Staatskanzlei wendet sich aus
Datenschutzgründen von Facebook ab und legt die Landesseite mit 12
000 Abonnenten still. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Damit verzichtet die
Landesregierung auf einen öffentlichen Auftritt im beliebtesten
deutschen Internetnetzwerk. Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei,
nannte Facebooks Umgang mit Datenschutzfragen „nicht
rechtskonform“. Es geht um personenbezogene Daten, die automatisch
an den IT-Konzern übermittelt werden, wenn Internetnutzer die
Fanseite der Staatskanzlei anklicken. Es sei unklar, ob und an wen
diese Daten übermittelt würden und wie sie gespeichert würden,
kritisierte die Staatskanzlei. Facebook hat derzeit mehr als 30
Millionen Nutzer pro Monat in Deutschland. Laut Staatskanzlei ist
Sachsen-Anhalt das erste Bundesland, das diesen Schritt so konsequent
geht. Immer wieder war Facebook zuletzt aus Datenschutzgründen in
die Kritik geraten.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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