Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Teures Werbekonzept für Ex-Minister Bullerjahn blieb ungenutzt

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In der Affäre um Beraterverträge des
sachsen-anhaltischen Finanzministeriums unter dem einstigen
Ressortchef Jens Bullerjahn (SPD) gibt es neue Details. Ein für
Bullerjahn erarbeiteter Werbeslogan („Die Zukunft meistern“) für den
Entschuldungskurs des Landes wurde offenbar nie genutzt. Das
berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Freitagausgabe). Der Spruch ist Kern eines 17-seitigen Papiers, das
der Zeitung vorliegt. Erstellt wurde es von der Firma Kronacher
Beratung. Michael Kronacher hatte im Jahr 2011 bereits den Wahlkampf
Bullerjahns als SPD-Spitzenkandidat organisiert. Der Generalsekretär
der Landes-CDU, Sven Schulze, kritisiert das Verhalten Bullerjahns.
Den eigenen Wahlkampfmanager mit einem öffentlichen Auftrag zu
versorgen, sei eine „grobe Instinktlosigkeit“, sagte er der Zeitung.
Er erwarte Aufklärung von der SPD. Im Finanzministerium existieren
laut eigener Aussage keine Unterlagen, die den Auftrag für Kronacher
erhellen. „In den Abrechnungen, die uns vorliegen, kommt der Name
Kronacher nicht vor“, sagt Ministeriumssprecher Wolfgang Borchert.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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