Neue OZ: Gespräch mit Michael Bünte, Geschäftsführer der Hilfsorganisation HelpAge

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HelpAge fordert bessere Versorgung chronisch
kranker Senioren in Entwicklungsländern

Hilfswerks-Geschäftsführer Bünte: Nicht übertragbare Krankheiten
sind leise Killer – Weltalten-Index vorgestellt

Osnabrück.- Anlässlich des Weltaltentags am 1. Oktober hat die
Hilfsorganisation HelpAge mehr Einsatz für die gesundheitliche
Versorgung chronisch kranker Senioren in Entwicklungs- und
Schwellenländern gefordert. In einem Gespräch mit der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (Mittwoch) sagte der Geschäftsführer Michael
Bünte: „Nicht übertragbare Krankheiten sind leise Killer, deren
Behandlung gerade bei alten Menschen bisher vernachlässigt wird.“

Bünte wies darauf hin, dass Erkrankungen wie Diabetes, Alzheimer,
Schlaganfall oder Krebs weltweit die Ursache für beinahe zwei Drittel
der Todesfälle seien. Er kritisierte, dass sich die internationale
Gesundheitsfinanzierung vor allem auf übertragbare Krankheiten wie
Aids oder Malaria sowie die Mutter-Kind-Gesundheit konzentriere. Für
die Versorgung von Patienten mit alterstypischen Erkrankungen fehlten
jedoch sowohl Programme als auch Mittel. Im zweiten Weltalten-Index,
den HelpAge am 1. Oktober vorstellt, würden internationale
Organisationen und nationale Regierungen aufgefordert, diese
Problematik stärker in den Fokus zu rücken, betonte Bünte.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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