Neue Westfälische (Bielefeld): Flixtrain hält erstmals in OWL Kampfansage an die Bahnbranche Matthias Bungeroth

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Als das Fernbusunternehmen Flixbus 2013 in den
deutschen Markt eintrat, wurden die quietschgrünen Gefährte, die die
Autobahnen eroberten, belächelt. Heute verbindet dieses Netz 2.000
Orte in 28 europäischen Ländern und bietet täglich rund 350.000
Verbindungen an. Rund 40 Millionen Fahrgäste werden pro Jahr auf
diesen Verbindungen befördert. Nimmt man diese Zahlen als
Hintergrund, so ist der Markteintritt des Flixtrains in das deutsche
Eisenbahnnetz als Kampfansage an die etablierten
Eisenbahnunternehmen, insbesondere die Deutsche Bahn, zu verstehen.
Es wird sich rasch zeigen, wie weit die Bäume des
Flixtrain-Geschäftsmodells in den Himmel wachsen. Denn es gibt einige
Komponenten, die im Bahnverkehr anders sind als beim auf den Straßen
verkehrenden Fernbusverkehr. So ist die Kapazität des Schienennetzes
schon jetzt begrenzt; es wird sich zeigen, welche Zeitfenster für
weitere Flixtrain-Angebote zu öffnen sein werden. Gleiches gilt für
die Ausstattung der Züge mit Personal, das bei allen
Eisenbahnunternehmen knapp ist. Fest steht: Das Niedrigpreissegment
ist auch im Bahnverkehr gefragt. Rund eine Million Fahrgäste in nur
14 Monaten sprechen für sich. Insofern ist es gut, dass auch OWL an
dieses Netz angeschlossen ist.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
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