neues deutschland:Über 1800 Wohnungen in Berlin-Treptow-Köpenick rekommunalisiert

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Die Berliner landeseigene Wohnungsbaugesellschaft
Stadt und Land hat im Kosmosviertel in Berlin-Altglienicke 1821
Wohnungen von einem Münchner Immobilieninvestoren zurückgekauft.
Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung »neues
deutschland« (Montagausgabe).

»Der Ankauf ist ein wichtiger Baustein im Dreischritt Bauen,
Zurückkaufen, Bestandsmieten stabilisieren«, erklärte Carola Bluhm
gegenüber »nd«. Sie ist Vorsitzende der Linksfraktion im
Abgeordnetenhaus. »Wir haben bis zum letzten Moment gezittert«, sagte
die Fraktionschefin über die sich seit drei Jahren ziehenden
Verhandlungen. Am Ende sei sogar der Notartermin noch einmal
verschoben worden. »Es ist eine große Freude für uns, dass auch
dieser Ankauf an diesem Ort gelungen ist«, sagte sie »nd«. »Der
Rückkauf ist der einzige Weg gewesen, um die Mieterinnen und Mieter
vor dem Gebaren eines Einzeleigentümers zu schützen«, so Carola
Bluhm.

Die 1821 Wohnungen sind 1998 von der Stadt und Land unter den
Vorgaben des Altschulden-Hilfegesetzes des Bundes an die
Schönefeld-Wohnen GmbH und Co. KG eines Münchner Immobilieninvestoren
verkauft worden.

»Wir werden unsere aktuellen Aktivitäten jetzt darauf
konzentrieren, die in den letzten Jahren durch den Vermieter
angerichteten Schäden bei den Mietern zu beheben«, sagte Peter
Schmidt, Sprecher des »Mieterprotest Kosmosviertel«.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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