Podcast: Der Wert der Unterschiedlichkeit / Bosch Diversity-Chefin Heidi Stock im Gespräch mit Porsche Consulting (FOTO)

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Bei einem Unternehmen wie Bosch ist Vielfalt per se ein Thema:
420.000 Mitarbeiter aus 150 Nationen beschäftigt der Konzern an 450
Standorten weltweit. Als Vice President Talent Acquisition und
Diversity ist Heidi Stock die oberste Managerin dieser Vielfalt.
“Diversity ist Wertschätzung von Unterschiedlichkeit. Und zwar nicht
aus reinem Altruismus. Das ist ein Wirtschaftsfaktor”, sagt Stock.
Seitdem über Studien nachgewiesen wurde, dass Diversity einen
entscheidenden Beitrag zur finanziellen Performance eines
Unternehmens leisten kann, sei das Thema aus der sozialen Ecke
herausgekommen. “Wir arbeiten bei Bosch in großen internationalen
Projekten über die ganze Welt verstreut und da brauche ich sehr viele
Kompetenzen, die vielfältige Teams gut zusammenschweißen und zu
Höchstleistungen und Kreativität bringen.”

Um an der Kultur zu arbeiten, brauche man einen langen Atem:
“Vielfalt ist anstrengend. Es wäre ja viel einfacher, wenn wir alle
gleich ticken würden. Dann kämen wir wahrscheinlich relativ schnell
zu einem Ergebnis, aber vielleicht nicht zu dem besten Produkt”, so
Stock. Als die Düsseldorferin vor fast 20 Jahren bei Bosch anfing,
stand die Frauenförderung im Vordergrund. Heute ist das anders:
“Vielfalt geht uns alle an.” Längst gehe es auch nicht mehr nur um
äußerliche Merkmale wie Geschlecht, Alter oder Nationalität –
stattdessen betrachtet man heute die innere Dimension, also
beispielsweise persönliche Eigenschaften und Kompetenzen. Ihr gehe es
aber nicht darum, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen mögen
müssen. Auch private, persönliche Einstellungen will sie nicht
ändern. Vielmehr arbeitet Stock daran, dass sich Menschen
“wertschätzend begegnen”. Dafür setzt sie auf Netzwerke im
Unternehmen, denen sie den Rücken stärkt. “Wir lassen die Menschen so
wie sie sind, aber wir versuchen einen Dialog zu führen und einen
Austausch zu schaffen, damit man sich gegenseitig besser versteht.”

Bei alledem steht der wirtschaftliche Nutzen für das
technologiegetriebene Unternehmen im Fokus: Wertschätzung wird
verknüpft mit messbaren Zielen. So auch bei den aktuellen Themen wie
beispielsweise der Arbeitsplatzgestaltung. Bis vor einigen Jahren
kämpfte Stock noch für die Abschaffung der Präsenzkultur. “Heute wird
überhaupt nicht mehr gefragt, wo jemand sitzt.” Arbeitszeit und
Arbeitsort haben sich bei Bosch schon weitgehend “verflüssigt”. Das
steigert die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben- für Frauen und
Männer gleichermaßen. Vor einem Jahrzehnt wurde das Diversity
Management zudem international aufgestellt und im
Unternehmensleitbild verankert. “Wir haben einen richtigen Sog aus
den Ländern gespürt”, so Stock. Zum Erfolg der Maßnahmen trage auch
bei, dass das Thema große Unterstützung von CEO Volkmar Denner und
Personalvorstand Christoph Kübel erfährt. Es sei eben nicht nur eine
Lehrbuchweisheit: Stock kann aus eigener Erfahrung bestätigen, dass
die Unterstützung des Top-Managements entscheidend dafür ist, ob
Diversity Management fruchtet oder nicht.

Das vollständige Podcast-Interview von Porsche Consulting ist
abrufbar unter www.porsche-consulting.com/de/medien/podcasts/

Pressekontakt:
Heiner von der Laden
Leiter Kommunikation und Marketing
Porsche Consulting GmbH
74321 Bietigheim-Bissingen

Telefon: +49 (0) 711 911 1 21 21
Mobil: +49 (0) 170 911 4110
E-Mail: heiner.von.der.laden@porsche.de
Website: www.porsche-consulting.com

Original-Content von: Porsche Consulting GmbH, übermittelt durch news aktuell

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