„Privatpatientenüberversorgt“ / Der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses relativiert die Vorzüge privat Versicherter

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Unterschiede bei der Behandlung von privat und
gesetzlich Krankenversicherten haben den Begriff Zwei-Klassen-Medizin
entstehen lassen. Im Allgemeinen wird damit unterstellt,
Privatversicherte könnten auf schnellere und bessere Hilfe setzen.
Josef Hecken, Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA),
der in Deutschland über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen
entscheidet, sieht das anders: „Es besteht die Gefahr, dass
Privatpatienten Opfer einer Überversorgung werden, die möglicherweise
die Gesundheit nicht befördert“, sagt er im Apothekenmagazin
„Senioren Ratgeber“. Einiges, was die privaten Kassen übernähmen, sei
wissenschaftlich nicht wirklich untersucht. „Manches geht sogar in
den Bereich der Scharlatanerie“, sagt Hecken. Für die gesetzlich
Versicherten prüfe der GBA „streng wissenschaftlich, ob etwa eine
neue Therapie oder Arznei einen Nutzen hat – und ob dieser größer ist
als bei dem, was es schon gibt“.

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frei.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 5/2013 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.senioren-ratgeber.de

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