Rente: 12 Prozent Kaufkraftverlust in 10 Jahren

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„Für die Rentnerinnen und Rentner im Westen ist die
magere Rentenerhöhung eine klare Enttäuschung. Sie müssen sich auf
weitere Kaufkraftverluste einstellen. Das Rentenplus im Osten ist
positiv, langfristig kommt es hier jedoch auf eine stufenweise und
verbindliche Anhebung an.“ Das erklärte SoVD-Präsident Adolf Bauer
heute zum Beschluss des Bundeskabinetts über die Rentenanpassung
2013. Es zeige sich, dass die Kürzungsfaktoren zu einem immer
größeren Problem auswachsen, sagte Bauer. Nach SoVD-Berechnungen
beträgt der Kaufkraftverlust bei der Rente in den alten Bundesländern
seit 2004 knapp zwölf Prozent. In den neuen Bundesländern waren es in
der gleichen Zeit rund acht Prozent. Den Berechnungen zufolge stehe
der Anhebung der Altersbezüge in diesem Jahr eine Inflationsrate von
voraussichtlich 1,7 Prozent und eine Erhöhung der Beiträge für die
Kranken- und Pflegeversicherung von 0,1 Prozent gegenüber. Das
zeige,dass die Kaufkraft der West-Rentner um 1,55 Prozent sinken
werde. „Die Bundesregierung muss hier gegenhalten. Insbesondere die
Kürzungsfaktoren gehören raus aus der Rentenformel“, betonte Bauer.
Würden der Riesterfaktor und der Nachholfaktor abgeschafft, hätten
die Rentnerinnen und Rentner mehr Geld im Portemonnaie. V.i.S.d.P.:
Benedikt Dederichs

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Benedikt Dederichs
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