Rheinische Post: DRK bleibt für weitere Jahre in den Ebola-Gebieten

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Das Deutsche Rote Kreuz will auch nach
Abklingen der aktuellen Epidemie in den afrikanischen Ebola-Gebieten
bleiben. „Wir dürfen die betroffenen Länder beim Aufbau eines
funktionierenden Gesundheitssystems nicht allein lassen“, sagte
DRK-Präsident Rudolf Seiters der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Es gehe darum, in diesen
Regionen die hygienischen Bedingungen nachhaltig zu verbessern und
die Gemeinden in Hygiene- und Präventionsmaßnahmen zu schulen,
erläuterte Seiters. Wichtig sei zudem, Patienten mit anderen
Erkrankungen nicht unversorgt zu lassen. Kranke mit Typhus, Malaria
und Meningitis wiesen ähnliche Symptome auf, würden aber vielerorts
aus Angst vor Ebola nicht behandelt. Deshalb gebe es in Liberia
bereits die Klage, dass „mehr Menschen wegen als durch Ebola“
gestorben seien.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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