Rheinische Post: Familienunternehmer bezeichnen Mindestlohn als Pyrrhussieg für die Sozialdemokratie

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Die deutschen Familienunternehmer haben scharfe
Kritik am gesetzlichen Mindestlohn geübt. Angesichts der
100-Tage-Bilanz sagte der Präsident des Verbands Die
Familienunternehmer, Lutz Goebel, der in Düsseldorf erscheinenden
„Rheinischen Post“ (Freitagausgabe): „Der Mindestlohn ist ein
Pyrrhussieg für die Sozialdemokratie. Es ging Frau Nahles bei dem
Gesetz trotz aller Warnungen um Geschwindigkeit statt Gründlichkeit.“
Dass ihr Gesetz vollkommen an der Lebenswirklichkeit in Unternehmen
vorbeigehe, sei ihr dabei egal gewesen, so Goebel. Nun müssten die
Unternehmer die Kastanien aus dem Feuer holen und mit einem Gesetz
arbeiten, das nicht zu Ende gedacht worden sei. „Und die wirklich
Leidtragenden sind am Ende des Tages die Arbeitnehmer.“ Goebel
forderte, die Auswirkungen des Mindestlohns noch in diesem Jahr zu
untersuchen und dafür zu sorgen, „dass wenigstens die bürokratischen
Auswüchse auf ein erträgliches Maß reduziert werden“.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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