Rheinische Post: Frauenanteil bei Regierungsbeauftragten hat sich halbiert

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Die Bundesregierung hat bei der Auswahl ihrer
Beauftragten und Koordinatoren Männer stark bevorzugt. Nach
Berechnungen der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Freitagausgabe) stieg die Zahl dieser Posten von 32 auf 33, zugleich
nahm jedoch die Zahl der mit besonderen Themen im Regierungsauftrag
berufenen Frauen von 14 auf sieben ab. Der Frauenanteil sank damit
von 43,7 Prozent in der Vorgänger-Regierung auf 21,2 Prozent. Als
„fatales Signal“ verurteilte Grünen-Fraktionschefin Katrin
Göring-Eckardt diese Entscheidungen. „Wie will diese Bundesregierung
glaubwürdig von der Wirtschaft mehr Frauen in Führungspositionen
fordern, wenn sie selbst im Jahr 2018 mit schlechtem Beispiel
vorangeht?“, sagte Göring-Eckardt. Die Vorsitzende der Gruppe der
Frauen in der Union, Yvonne Magwas, kritisierte mangelnde
Frauenpräsenz in der Breite des Parlaments. Das hänge mit der
mangelnden Aufstellung von Frauen als Direktkandidatinnen zusammen.
Die Landesverbände müssten jetzt bereits damit beginnen, Frauen für
die Bundestagswahl 2021 zu unterstützen und aufzubauen. „Das werden
wir einfordern“, kündigte Magwas an.

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