Rheinische Post: Kommentar: Ekelhaftes Verhalten

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Im Hambacher Forst kehrt keine Ruhe ein. Trotz
des tragischen Unfalltods eines 27-jährigen Journalisten und des
vorläufigen Räumungsstopps der Baumhäuser bleiben die Fronten
verhärtet. Die dringende Bitte von NRW-Innenminister Herbert Reul
(CDU) an die Waldbesetzer, den Forst nach dem Todesfall aus
Sicherheitsgründen nun endlich friedlich und freiwillig zu verlassen,
blieb unerhört. Stattdessen werden Polizisten so massiv mit Fäkalien
übergossen, dass eine aus zehn Beamten bestehende Gruppe so
verschmutzt wird, dass sie für den Tag nicht mehr dienstfähig ist und
nach Hause geschickt werden muss. So ein Bewurf mit Fäkalien ist
nicht nur ekelhaft, sondern auch menschenverachtend. Mögen die Ziele
der „Aktivisten“ noch so ehrbar sein, man darf aber nie aus den Augen
verlieren, dass schon allein die Besetzung des Waldes gegen geltendes
Recht verstößt. Ganz zu schweigen von den ständigen Attacken auf die
Polizisten mit Steinen, Molotowcocktails und Fäkalien. Das hat mit
Protest nichts mehr zu tun. Aber mit Vernunft scheint man bei vielen
Besetzern nichts mehr erreichen zu können. Leider!

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