Rheinische Post: Regierung sieht Handlungsbedarf wegen mangelnder Qualität beim Schulessen

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In 60 Prozent der Schulen mit
Mittagsverpflegung erhalten die Schüler von außen angeliefertes
Essen. Qualitätskontrollen finden nur bei knapp 28 Prozent der
Schulen statt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine
Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor, die der „Rheinischen
Post“ (Montagausgabe) vorliegt. Es bestehe „Handlungsbedarf“,
schreibt die Bundesregierung, die im Juni ein Konzept für ein
„Nationales Qualitätszentrum für Schulessen“ vorlegen will. Die
Grünen-Fraktion bezweifelt, dass die von Ernährungsminister Christian
Schmidt (CSU) angekündigte Qualitätsoffensive für Schulessen Erfolg
haben wird. Wenn er seine Ankündigung ernst nehmen würde, müsse er
mehr Geld „locker machen“, sagt Nicole Maisch, Sprecherin der
Bundestagsfraktion für Verbraucherpolitik. „Die Bundesregierung hat
im Jahr 2014 für das Thema Schulverpflegung 1,9 Millionen Euro
ausgegeben, das sind 23 Cent pro Schüler und Jahr“, sagte sie. Das
sei „lächerlich wenig“.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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