Rheinische Post: Regierung will mehr Transparenz bei Bankgebühren fürs Geldabheben

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Der zunehmenden Zahl von Banken mit Gebühren
fürs Geldabheben will die Bundesregierung mit mehr
Transparenzvorschriften begegnen. Das geht nach Informationen der in
Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Dienstagausgabe) aus
einer Antwort des Verbraucherschutzministeriums auf eine
Grünen-Anfrage hervor. Danach ist sich die Bundesregierung sicher,
dass “in Zukunft zertifizierte Vergleichswebsites zur Erhöhung der
Transparenz der Kontoführungsentgelte beitragen” werden und es
dadurch den Verbrauchern leichter möglich sei, das für sie am besten
geeignete Zahlungskonto am Markt zu finden. Die Regierung verweist in
diesem Zusammenhang auf geplante Änderungen im Zahlungskontengesetz,
die nach einem entsprechenden EU-Erlass in Kraft treten sollen. Bei
der bevorstehenden Umsetzung einer neuen Richtlinie für
Zahlungsdienste soll künftig außerdem vorgeschrieben werden, dass für
den Ersatz eines verloren gegangenen, gestohlenen oder missbräuchlich
verwendeten Zahlungsinstrumentes kein Entgelt verlangt werden darf,
das die tatsächlichen Kosten übersteigt. Auch eine Verlust-Anzeige
müsse kostenfrei möglich sein.

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