Rheinische Post: Schulz setzt auf Abkehr der Briten vom Brexit

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat vor dem
heutigen Treffen der EU-Regierungschefs im Europäischen Rat auf eine
Abkehr vom Brexit gepocht. „Das allerbeste Resultat der
Brexit-Verhandlungen wäre, es käme nicht zu einem Brexit, sowohl für
die britische als auch für die deutsche Wirtschaft“, sagte Schulz der
in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
Der Binnenmarkt sei ohne Großbritannien schwächer, und Deutschland
hänge als Exportnation von der Stärke des europäischen Binnenmarktes
ab, sagte Schulz. Er hoffe auf einen fairen Kompromiss. Der frühere
Präsident des Europaparlaments fügte hinzu: „Auf beiden Seiten des
Ärmelkanals ist die Dramatik noch nicht erkannt worden.“ Die
zweitgrößte Volkswirtschaft im Binnenmarkt sei dabei, Europa den
Rücken zu kehren, als Resultat einer „schändlichen Wahlkampagne von
hemmungslosen Populisten, die eine ganze Generation in Großbritannien
um ihre Zukunft betrügen“, sagte SPD-Chef Schulz.

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