Rheinische Post: Sieling wirft Deutscher Fußball Liga Geldgier vor

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Wenige Tage vor dem Urteil des
Bundesverwaltungsgerichts zu den Sicherheitskosten bei Risikospielen
hat Bremens Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) dem Prozessgegner
Deutsche Fußball Liga (DFL) Geldgier vorgeworfen. Auf die Frage, was
ihn an der Haltung der Fußballbosse ärgere, sagte Sieling der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag): „Dass nur ans Geld gedacht
wird und man seine Schäfchen ins Trockene bringen will.“ Tatsächlich
habe die DFL nach eigenen Angaben genug Geld für eine Beteiligung an
den Risikospielen, so Sieling. „Dabei missachten die Herren in der
Führungsetage der DFL, dass die Bevölkerung nahezu geschlossen für
unseren Weg der Kostenbeteiligung des Profi-Fußballs ist.“ Bremen
hatte der DFL die erhöhten Sicherheitskosten für ein Risikospiel in
Rechnung gestellt. „Die DFL will nicht wahrhaben, dass es hier um
wenige Risikospiele geht, die aber eine besondere Herausforderung für
die Sicherheitsbehörden darstellen und enorme zusätzliche Kosten für
die Steuerzahler verursachen“, sagte Sieling. Die DFL habe als
Veranstalterin eine Verantwortung für die zusätzlichen Probleme, die
bei den Risikopartien auftreten. „Dafür muss sie dann auch zahlen“,
so der SPD-Politiker. Das Urteil wird am Dienstag erwartet.

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