Saarbrücker Zeitung: Kramp-Karrenbauer will sich „nicht künstlich von Merkel absetzen“

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Die Bewerberin um den CDU-Vorsitz,
Annegret Kramp-Karrenbauer, hat gegenüber der „Saarbrücker Zeitung“
(Dienstagausgabe) betont, dass sie sich „nicht künstlich“ von Angela
Merkel absetzen werde. „Das ist für mich eine Haltungsfrage“.
Gleichzeitig widersprach Kramp-Karrenbauer dem Eindruck, wie eine
zweite Angela Merkel zu wirken. „Ich stehe mit einem eigenen Profil
vor den Mitgliedern“, sagte sie. Sie habe als Generalsekretärin
bereits eigene Akzente gesetzt, etwa mit der Debatte um ein
Gesellschaftsjahr, ihrem „klaren Standpunkt“ zum Erhalt des
Werbeverbots für Abtreibungen oder der Forderung nach Entschädigung
für Dieselfahrer. Zu einer möglichen späteren Kanzlerschaft sagte
die 56jährige Politikerin: „Man kann sich nicht um den
CDU-Parteivorsitz bewerben, ohne die Möglichkeit zu akzeptieren, dass
es einmal zu dieser Frage kommen kann.“ Allerdings stelle sich diese
Frage „im Moment“ nicht, denn es gebe eine Regierung und eine
Kanzlerin. „Meine Aufgabe als Parteivorsitzende wird es sein, mit
dafür zu sorgen, dass diese Regierung mit Angela Merkel bis zum Ende
der Legislaturperiode ihre Arbeit machen kann“.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

Original-Content von: Saarbrücker Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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