Saarbrücker Zeitung: Maas begrüßt „demokratische Signale“ aus den USA – Außenminister hebt Geschlossenheit der EU gegenüber Trump hervor

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Außenminister Heiko Maas (SPD) hat
das Ergebnis der US-Zwischenwahlen begrüßt. „Viele Amerikanerinnen
und Amerikaner haben bei diesen Wahlen ihre Stimme für die Werte
abgegeben, für die Amerika immer stand: Diversität und Vielfalt“,
sagte Maas der „Saarbrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „Das sind
die demokratischen Signale, über die ich mich freue. Das macht
Hoffnung.“ Das Ergebnis verändere die Machtdynamik in den USA.
Außenpolitisch stellt sich Maas offenbar auf weitere Konflikte mit
der Trump-Administration ein. „Wenn die Devise auf absehbare Zeit
„America first“ bleibt, müssen wir reagieren“, sagte der Minister. Er
sehe nur eine mögliche Antwort, „und die heißt Europe united“. Im
Handelsstreit habe sich gezeigt, wie viel Gewicht die Europäer
zusammen auf die Waage bringen könnten. „Wir werden uns in diesem
Bereich nicht auseinanderdividieren lassen.“ Auch bleibe es das Ziel
der EU, die Nuklearvereinbarung mit Teheran zu erhalten. Wenn Iran
wieder in die Uran-Anreicherung „getrieben“ würde, würde das die
Sicherheit nicht nur in der Region, sondern auch für Europa
gefährden, sagte Maas zur Begründung. „Deshalb müssen wir unseren
Teil dazu beitragen, dass innerhalb bestehender Regeln legaler und
legitimer wirtschaftlicher Austausch möglich bleibt. Und von diesem
Weg werden wir uns nicht abbringen lassen“, so der Minister.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

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