Saarbrücker Zeitung: Schwan will der SPD Mut machen

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Falls sie neue SPD-Vorsitzende werden sollte,
will die frühere Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, Gesine
Schwan, ihrer Partei neues Selbstbewusstsein verleihen. Schwan sagte
der „Saarbrücker Zeitung“ (Mittwoch), die SPD dürfe nicht weiter in
der Depression versinken. „Das ist mein Motiv. Ich verstehe mich als
Mutmacherin.“

Es gehe ihr zudem darum, die Potenziale zu stärken, „die ich in
der Partei sehe. Zum Beispiel die sehr klare humanitäre Ausrichtung
der SPD.“ Außerdem erlebe sie bei ihren Veranstaltungen viel
Dankbarkeit, wenn sie die sozialdemokratischen Werte offen vertrete.
„Die, die nicht im Rampenlicht stehen, empfinden das als Ermutigung.“

Schwan betonte weiter, es gebe „klare Überlegungen zu einem
Tandem“, an denen auch Juso-Chef Kevin Kühnert beteiligt sei. Kühnert
selbst stehe „nicht zur Debatte als Co-Vorsitzender an meiner Seite.
Aber es gibt Alternativen“, so die 76-Jährige
Politikwissenschaftlerin. Welche, ließ Schwan offen.

Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/226 20 230

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