Stephan Brandner: Gute Regierungsarbeit hätte keine teuren Werbekampagnen nötig

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Die Bundesregierung hat ihre Ausgaben für Werbekampagnen deutlich
erhöht: Gaben Union und SPD im Jahr 2014 noch 26,3 Millionen Euro für
Öffentlichkeitsarbeit aus, waren es im aktuellen Jahr bereits 42,8 Millionen
Euro, also rund 63 Prozent mehr. Insbesondere das CDU-geführte
Bundesgesundheitsministerium erhöhte seine Ausgaben deutlich: von 80.000 von
459.000 Euro. Ähnliches gilt für das Bundesjustizministerium (SPD-geführt),
dessen Ausgaben für die Öffentlichkeitsarbeit von 271.000 Euro auf 1,2 Millionen
Euro zulegten. Den deutlich größten Etat für Öffentlichkeitsarbeit hat das
Bundesarbeitsministerium (auch SPD-geführt) mit 11,1 Millionen Euro.

Stephan Brandner, stellvertretender Bundesvorsitzender der AfD, erklärt, dass
man vor allem dann viel Geld in die Öffentlichkeitsarbeit stecken müsse, wenn
man keine oder nur schlechte Ergebnisse vorzuweisen hätte. “Es wundert mich
nicht, dass die Bundesregierung hier viel investiert, haben doch große Teile der
Bevölkerung längst gemerkt, dass keine Politik im Sinne der Bürger mehr gemacht
wird. Auch großflächige Plakate und schicke Werbespots werden die Bürger nicht
vom Gegenteil überzeugen. Die beste Werbung ist noch immer eine gute Sacharbeit,
die das Wohl der Bürger im Blick hat. Würde man diese umsetzen, bräuchte man
keine Werbeabteilungen und -agenturen mehr – die Menschen wüssten, dass es ihnen
gut geht”, so Brandner abschließend.

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