Ungesunder Handel? / Sorgen, dass das Freihandelsabkommen TTIP Europas Gesundheitssysteme beeinträchtigt

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Das geplante Freihandelsabkommen TTIP könnte
das Gesundheitswesen beeinträchtigen, hat der Verbraucherschutz
Bundesverband kritisiert. Auch die Vorsitzende des Spitzenverbandes
der Krankenkassen, Doris Pfeiffer, und der Generalsekretär des
Weltärztebundes, Dr. Otmar Kloiber, befürchten, deutsche und
europäische Standards in der Gesundheitsversorgung könnten betroffen
sein. „Über die Gesundheitsfürsorge und Gesundheitssysteme wird nicht
verhandelt“, zitiert die „Apotheken Umschau“ den Kommunikationschef
der EU-Kommission Lutz Güllner. „Kein Staat wird verpflichtet, seinen
öffentlich finanzierten Gesundheitsmarkt zu öffnen.“ Die Bedenken der
Kritiker beruhen auf den anfangs kaum transparenten Verhandlungen.
Was tatsächlich verhandelt wird, lässt sich inzwischen im Internet
nachlesen: Nach jeder Verhandlungsrunde veröffentlicht die
EU-Delegation ihre Positionspapiere. Außerdem werden die Parlamente
die Ergebnisse am Ende ratifizieren müssen. Ob die Beteuerungen der
EU-Unterhändler stimmen, ist also nachprüfbar.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 10/2014 A liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

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