Der Vorsitzende der NRW-SPD, Michael Groschek, will
nicht wieder für den Vorsitz der Landespartei kandidieren. Das
berichtet die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung
(WAZ, Freitagausgabe) unter Berufung auf Parteikreise. Der 61-Jährige
hatte diese Frage bisher offen gehalten und will seine Entscheidung
bereits am Freitagabend öffentlich machen. Eine Nachfolgerin oder ein
Nachfolger werden möglicherweise schon bei einem vorgezogenen
Landesparteitag gewählt. Es sei nicht auszuschließen, dass dies noch
vor der Sommerpause geschieht, hieß es. Der reguläre Termin für den
Landesparteitag ist der 22. September. Bereits am Freitagabend will
der Landesvorstand der SPD über die weiteren Schritte der personellen
Erneuerung sprechen. Der Oberhausener Michael Groschek hatte die
Führung der Landespartei im Juni 2017 übernommen, wenige Wochen nach
der verlorenen Landtagswahl. Seine Vorgängerin Hannelore Kraft, die
dem mitgliederstärksten SPD-Landesverband zehn Jahre lang vorstand,
hatte noch am Wahlabend ihren Rückzug erklärt.
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