WELT-Emnid-Umfrage zum Maaßen-Streit: Seehofer ist Sieger nach Punkten vor Merkel und Nahles / Aber die Hälfte der Deutschen sieht nur Verlierer / Mehrheit glaubt dennoch an ein Durchhalten der GroKo

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Der Streit um Verfassungsschutz-Chef Maaßen ist
notdürftig beigelegt, aber zumindest die SPD fühlt sich beim dem
Kompromiss über den Tisch gezogen. Sehen die Deutschen SPD-Chefin
Nahles auch als Verliererin der Maaßen-Debatte? Und hält die GroKo
trotz Dauerstreit bis zum Ende der Legislaturperiode?

In einer repräsentativen WELT-Emnid-Umfrage sehen 22 Prozent der
Deutschen Innenminister Horst Seehofer als Sieger des Maaßen-Streits.
Nur fünf Prozent glauben, die Bundeskanzlerin habe gewonnen. Und
obwohl Maaßen auf Druck der SPD zumindest als Verfassungsschutz-Chef
abgelöst wurde, sieht gerade mal ein Prozent der Befragten SPD-Chefin
Nahles als Siegerin bei der Debatte um die Versetzung des Präsidenten
des Bundesamtes für Verfassungsschutz ins Bundesinnenministerium.

Die größte Verliererin ist aber die Große Koalition als Ganzes: 50
Prozent der Deutschen finden, dass es beim Maaßen-Disput insgesamt
nur Verlierer gegeben hat.

Trotz des Dauerstreits in der GroKo glauben die meisten Deutschen
nicht an einen Bruch der Regierungskoalition: 55 Prozent der
Befragten meinen, dass das Zweckbündnis aus CDU, CSU und SPD die
volle Legislaturperiode durchhält. 37 Prozent glauben an ein
vorzeitiges Aus für die GroKo.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle WELT/Emnid.

Feldzeit: 19.9.2018
Befragte: ca. 1.000

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