Weltfrauentag:Über 70 Prozent der Menschen in Sklaverei sind weiblich / IJM befreit und stärkt Betroffene weltweit

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Von den geschätzten 40 Millionen Menschen, die in Sklaverei
leben, sind 71 Prozent Frauen und Mädchen nach Angaben der ILO. Sklaverei zählt
zu den schwersten Menschenrechtsverletzungen und soll laut den UN
Nachhaltigkeitszielen bis 2030 beendet werden. International Justice Mission
setzt sich weltweit dafür ein, Betroffene zu befreien und das Verbrechen durch
die Stärkung lokaler Rechtssysteme zu be-kämpfen. Eine ehemalige Betroffene aus
Indien zeigt anlässlich des Weltfrauentags, was Freiheit und Empowerment für sie
als Frau bedeutet.

Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum Frauen und Mädchen stärker von
Menschen-handel und Sklaverei betroffen sind. In vielen Regionen der Welt sorgen
patriarchale Struk-turen dafür, dass Frauen weniger Rechte haben als Männer.
Daraus resultieren zum Bei-spiel eine geringere Bildung oder ein mangelnder
Zugang zum Rechtssystem, was sie sehr viel verletzlicher macht für Verbrechen
wie sexuelle Ausbeutung, Zwangsheirat oder Ar-beitssklaverei.

Frauen stärken – von der Arbeitssklaverei in die Lokalpolitik Varalakshmi aus
Chennai, Indien, war eine von ihnen. Sie und ihre Familie liehen sich einen
kleinen Geldbetrag und wurden dafür sieben Jahre versklavt. Angst, Gewalt und
Isolation prägten ihren Alltag. 2004 konnte IJM in Zusammenarbeit mit den
lokalen Behörden einige Familien befreien, darunter auch Varalakshmi, ihren Mann
und ihre Tochter. Die Täter wur-den zur Anklage gebracht und verurteilt. IJM
unterstützt Betroffene wie Varalakshmi durch Nachsorge auf dem Weg in ein neues,
selbstbestimmtes Leben.

Heute ist Varalakshmi Unternehmerin und Dorfälteste. “Ich will nicht, dass
irgendjemand so leiden muss, wie ich und meine Familie.” Deshalb hat sie sich
als erste Frau ihrer Volks-gruppe auch um ein politisches Amt beworben.
“Varalakshmis Fall zeigt, wie dringend der Einsatz für Betroffene von Sklaverei
ist und wie wichtig Freiheit und Sicherheit sind, damit Mädchen und Frauen ihr
Potenzial entfalten können”, betont Judith Stein, Leiterin der Kommunikation bei
IJM Deutschland.

Lesen Sie mehr zu Varalakshmi aus Indien im Blog
(https://ijm-deutschland.de/blog) oder fragen Sie IJM als Inter-viewpartner an.

Pressekontakt:

Kontakt und Anfragen für Interviews:
Judith Stein: 030 246 369 013 oder jstein@ijm-deutschland.de
www.ijm-deutschland.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/112164/4537343
OTS: International Justice Mission e.V.

Original-Content von: International Justice Mission e.V., übermittelt durch news aktuell

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