Welthungerhilfe zu Klimastreiks und UN-Gipfelmarathon in New York: „Klimawandel verschärft Hunger weltweit“

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Die Welthungerhilfe unterstützt die weltweiten
Klimastreiks am Freitag und fordert einen klaren Kurswechsel von der
Bundesregierung auf den anstehenden UN-Gipfeln, um die weltweiten
Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Im Rahmen der
UN-Generalversammlung in New York treffen sich die Staats- und
Regierungschefs zu einem Sonder-Klimagipfel und einem SDG-Gipfel, auf
dem eine erste Zwischen-Bilanz seit 2015 gezogen wird.

„Schon jetzt zeichnet sich ab, dass ohne einen entscheidenden
Richtungswechsel die Weltgemeinschaft Gefahr läuft, die gemeinsam
verabschiedeten Nachhaltigkeits-Ziele bis 2030 zu verfehlen. So ist
die Zahl der Hungernden in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge
gestiegen. Darüber hinaus verändert der Klimawandel das Leben vieler
armer Menschen im globalen Süden massiv und erweist sich als
zusätzlicher Hungertreiber. In unseren Partnerländern sehen wir, wie
Extremwetterereignisse Hunger und Mangelernährung verschärfen.
Leidtragende sind die Ärmsten, meist Frauen und kleinbäuerliche
Familien, die den Klimawandel nicht verursacht haben und in ihrer
Existenz bedroht sind. Schon 2017 konnten sich 95 Millionen Menschen
aufgrund von Klimakrisen nicht ausreichend ernähren. Deshalb
unterstützen wir die Anliegen der Fridays for Future-Bewegung.
Klimawandel ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wir erwarten ein
starkes Signal von der Bundesregierung auf internationaler Ebene und
in Deutschland. Wir brauchen ein umfassendes Klimaschutzgesetz und
eine schnelle und effektive CO2-Bepreisung. Außerdem benötigen ärmere
Länder finanzielle und logistische Unterstützung bei der
Armutsbekämpfung und Katastrophenvorsorge“, fordert Mathias Mogge,
Generalsekretär der Welthungerhilfe.

Weitere Informationen sowie unseren aktuellen Brennpunkt
„Klimawandel macht Hunger“ gibt es unter
www.welthungerhilfe.de/presse

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