Weser-Kurier: Maren Beneke schreibtüber das Militärflugzeug A400M:

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Die Auswirkungen der Probleme rund um den
Militärflieger A400M werden nun auch in Bremen zu spüren sein. Nach
all den Hindernissen, die die Produktion des Flugzeuges immer wieder
zurückgeworfen haben, musste Airbus reagieren. Das ist verständlich
und das ist richtig. Und es zeigt, unter welchem Zugzwang der
Flugzeugbauer steht. Doch Sonntagsarbeit allein wird das Problem
nicht lösen können. Denn wer am Wochenende arbeitet, dem steht in der
Regel unter der Woche ein Ausgleichstag zu. Ein Nullsummenspiel also.
Auslieferungsschwierigkeiten bei einem Riesenflieger baut man auf
diese Weise jedenfalls kaum ab. Das funktioniert nur über drei
Stellschrauben. Über eine Vergrößerung der Stammbelegschaft durch
Neueinstellungen. Über zusätzliche Leiharbeit und Werkverträge, wobei
– und das ist im Flugzeugbau generell ein Problem – qualifiziertes
Personal Mangelware ist. Oder über Überstunden mit Ansage. So oder
so: Der Flugzeugbauer steckt in einer Zwickmühle. Diese Probleme zu
lösen, scheint mit Blick auf die Zeitspanne, seit der an der A400M
herumgedoktert wird, kaum noch möglich.

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de

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