Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Moped-Führerschein mit 15

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Wenn sich immer nur die Bedenkenträger
durchsetzen, wird jedweder Fortschritt unmöglich gemacht.Deshalb ist
es zu begrüßen, dass der Weg zum Moped-Führerschein mit 15
bundesweit geebnet wird. Für die jungen Leute bedeutet das nicht nur
ein bisschen mehr Freiheit in der Freizeit, sondern auch
Zeitersparnis auf dem Weg zur Schule oder zur Lehrstelle – zumindest
auf dem Land. Die Modellversuche, die es in einer Reihe von
Bundesländern ja schon gibt, lassen auch nicht erwarten, dass es nun
allerorten zum Verkehrschaos durch Moped-Rowdys kommen wird. Zurück
zu den Bedenkenträgern: Wenn die Nahverkehrsverbände einen Ausbau des
Bus- und Bahnnetzes lieber sähen als den Führerschein mit 15, dann
tun sie das vor allem im eigenen Interesse. Und dass die Unfallzahlen
steigen, wenn schon mit 15 gefahren werden darf, kann auch nicht
verwundern: Wer nicht fährt, kann auch nicht verunglücken. Und nicht
zu vergessen: Schon mit 17 darf der Autoführerschein fürs zunächst
begleitete Fahren gemacht werden. Da kann sich frühzeitige Fahrpraxis
auf dem Moped oder Roller durchaus auszahlen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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