Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Wetter

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Die Benutzer einer Wetter-App werden es
bestätigen: Die Prognosen der Meteorologen sind mit den Jahren immer
zuverlässiger geworden. Umso überraschender war rückblickend das
Wetter im Wonnemonat Mai – vor allem, nach dem Fachleute vor einem
möglichen neuen heißen Sommer gewarnt hatten. Doch so wendisch das
Wetter sich öfter mal gebärdet: Ein Argument gegen den Klimawandel
ist das nicht. Ein verregneter und im langjährigen Durchschnitt
kalter Monat macht noch keinen nassen kühlen Sommer. Erst recht
hebelt er nicht den langen Trend zur Erderwärmung aus. Vor Ort kann
man nicht darauf warten, bis die nationale und internationale
Politik ihre Aufgabe endlich wahrnimmt. Vor Ort heißt es zumindest
auch, sich auf die Veränderungen einzustellen. Die Bauern, indem sie
etwa den Anbau auf andere Sorten umstellen. Die Waldbesitzer, indem
sie herumliegendes Altholz zur Borkenkäfer-Abwehr notfalls
künstlich bewässern. Die Wasserwerke, indem sie die Speicher in
regenreichen Zeiten auffüllen, um bei Dürre genügend zur Verfügung
zu haben. Zu teuer? Vorsorge ist billiger.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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