WP: SPD fordert Dürrehilfe für Waldbesitzer / „Erhebliche Schäden“ in der Forstwirtschaft

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Dirk Wiese, forstpolitischer Sprecher der SPD im
Bundestag, hat sich dafür ausgesprochen, den von Dürre, Stürmen und
Borkenkäferplage betroffenen Waldbesitzern kurzfristig Finanzmittel
aus dem Topf „Gemeinschaftsaufgabe Agrar- und Küstenschutz“ (GAK) zur
Verfügung zu stellen. „Die Schäden der Forstwirtschaft sind
erheblich“, sagte der Briloner Bundestagsabgeordnete der in Hagen
erscheinenden WESTFALENPOST (Samstagsausgabe). Die GAK-Mittel sollten
vor allem dafür eingesetzt werden, den Ersatz von vertrockneten
Baum-Setzlinge zu unterstützen und „Lager- und Transportkapazitäten
zu flankieren“.

Nach den Stürmen im Frühjahr liegen noch immer große Mengen
unverarbeitetes Schadholz in den deutschen Wäldern. Sie müssen
möglichst schnell abtransportiert werden, um nicht Opfer des in
diesem Jahr dürrebedingt stark verbreiteten Borkenkäfers zu werden.
Allerdings sind die Sägewerke ausgelastet. Der Waldbauernverband hat
den materiellen Gesamtschaden unlängst auf über fünf Milliarden Euro
beziffert.

Wiese sprach sich zudem dafür aus, die Förderprogramme zum
klimaresistenten Waldumbau auszubauen. Dabei müsse allerdings der
Waldumbau durch Nadelholz (Douglasie, Nordmanntanne) möglich sein.

Pressekontakt:
Westfalenpost
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Original-Content von: Westfalenpost, übermittelt durch news aktuell

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