WP: Vorsitzender der Senioren-Union kritisiert Junge Union: Interesse an Zusammenarbeit verloren

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Der Bundesvorsitzende der Senioren-Union, Otto
Wulff, hat der Jungen Union vorgeworfen, das Interesse an einer
Zusammenarbeit verloren zu haben. Schon im Europawahlkampf habe man
von ihr “kaum etwas gehört”, sagte Wulff der Westfalenpost
(Donnerstag-Ausgabe). Die “Union der Generationen” werde von der
Jugendorganisation der CDU “kaum noch gepflegt”. Für die Partei sei
das insoweit gefährlich, “als sie die ungemein wichtige Bindekraft
verlieren kann, die einst Sozialausschüsse, Mittelstandsvereinigung,
Junge Union, Frauen Union und Senioren-Union hergestellt und
erfolgreich für die Wahlen genutzt haben”. Wulff forderte die CDU
auf, das Potential der Senioren besser zu nutzen. Sonst könne sie
keine Wahlen gewinnen.

Bei der Mitgliederwerbung und -betreuung den Schwerpunkt vorrangig
auf soziale und digitale Medien zu legen, sei falsch, sagte Wulff.
“Die CDU muss mehr persönlich auf die Menschen zugehen.” Vor dem
Hintergrund der Digitalisierung müsse die Politik den Menschen das
Neue besser erklären und ihnen Ängste nehmen.

Pressekontakt:
Westfalenpost
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zentralredaktion@waz.de

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