Zukunftsfähiges Stadtklima beginnt bei den Grünetats in den Kommunen (FOTO)

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Die traditionelle Rolle des städtischen Grüns hat sich verändert.
Sie geht heute über die ästhetische und raumstrukturierende Wirkung
als Element der Stadtgestaltung weit hinaus und umfasst zusätzliche
Funktionen: Öffentliche Grünflächen sind Instrumente der
Stadtklimatologie. Sie kühlen, spenden Schatten, erzeugen Sauerstoff.
Darüber hinaus sind sie wichtig für das Oberflächenwasser-Management,
insbesondere mit Blick auf Starkregen. Nicht zuletzt spielen sie eine
wesentliche Rolle für das soziale Miteinander der Bürgerinnen und
Bürger. So bieten Parks und Grünflächen den Menschen Ausgleichs- und
Ruheräume, Sportmöglichkeiten, Naturerfahrungsflächen und vor allem
Raum für Begegnung. Dennoch gibt es infolge von Haushaltsengpässen
und steigendem Finanzbedarf in anderen Bereichen in vielen Kommunen
weiterhin Einsparungen bei den Grünetats der Städte und Gemeinden.

Grün wertschätzen

Helmut Selders, Präsident des Bund deutscher Baumschulen (BdB)
e.V. betont mit Verweis auf das Engagement seines Verbandes, „dass
der Wert des Grüns in den Städten weit höher liegt als allgemein
bekannt, und dass vor diesem Hintergrund die in vielen Kommunen
geführte Debatte über Kosteneinsparungen in den Grünetats nicht
zielführend ist.“ Die erste Aufgabe an Kommunen sei es, so Selders
weiter, durch Aufklärung und Kommunikation dazu beizutragen, dass
Entscheider in Politik und Verwaltung, aber auch die Bürger und die
lokale Wirtschaft, den Wert ihrer Grünflächen erkennen. „Bei
angekündigten Baumfällungen ist zumeist der Aufschrei in der
Nachbarschaft groß, aber über die vielfältigen Leistungen in der
Grünflächen- und Baumpflege ist in der Öffentlichkeit nur wenig
bekannt.“

Grünqualität weiterentwickeln

Parks, Wald, Äcker, Streuobstwiesen, Grünland, Klein- und
Freizeitgärten, Friedhöfe, Straßenbegleitgrün und Wasserflächen:
Grünflächen im Stadtgebiet dienen der Naherholung wie dem
klimatischen Ausgleich. Öffentliche Grünflächen und insbesondere
markante Bäume sind integraler und typischer Bestandteil der
europäischen Stadt. Sie zu erhalten und auszubauen ist eine
anspruchsvolle kulturelle Aufgabe. Infolge der Veränderungen durch
den Klimawandel stellt die Qualitätssicherung der Grünflächen
zusätzliche Anforderungen an die Entscheider vor Ort. Im Wettbewerb
der Städte um Bürger und Unternehmen geht es immer mehr auch um die
Qualität des Freiraums – Städte positionieren sich im Städtemarketing
und betonen ihren individuellen Flair und Wiedererkennungswert.
Helmut Selders: „Neue Sortimente, neue Formen der Pflanzenverwendung
und angepasste Pflege- und Unterhaltungsaufgaben brauchen starke
Grünflächenämter. Der BdB und seine Mitglieder stehen den Kommunen
zur Seite und bieten mit einem breiten Sortiment in hoher Qualität
die Voraussetzungen für hochwertige Bepflanzungen.“ Weitere
Informationen und Baumschulen vor Ort finden sich auf
www.gruen-ist-leben.de.

Pressekontakt:
Bund deutscher Baumschulen (BdB)e.V.
Julia Peters
Kleine Präsidentenstraße 1
10178 Berlin
Tel. +49 (0)30 2408699-24
peters@gruen-ist-leben.de

Original-Content von: Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V., übermittelt durch news aktuell

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