Zum Weltgesundheitstag: Unzufriedenheit macht krank und einsam – oder umgekehrt

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Personen, die sich selbst als unglücklich
einschätzen, sind im Schnitt unzufriedener mit ihrer Gesundheit und
häufiger krank als glücklichere Personen. Zudem sind sie einsamer.
Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage des
Deutschen Gesundheitsmonitors des BAH seit 2013, die das
Marktforschungsunternehmen Nielsen im Auftrag des Bundesverbandes der
Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) vierteljährlich durchführt. Morgen
ist Weltgesundheitstag, dieses Mal mit dem Schwerpunktthema
Depression.

Nur 18 Prozent der Menschen, deren Leben nicht ihren
Idealvorstellungen entspricht, sind mit ihrer Gesundheit zufrieden.
Das ist weniger als jeder Fünfte innerhalb dieser Gruppe. Auch
Menschen, die ihre eigene Stimmung als bedrückt einschätzen, sind mit
ihrer Gesundheit spürbar unzufriedener als der Durchschnitt. Nur
etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) der betrübten Frauen und
Männer sind über ihre gesundheitliche Situation erfreut.

Bei den Menschen mit durchschnittlicher Stimmung schätzt hingegen
fast die Hälfte (46 Prozent) die eigene Gesundheit als positiv ein.
Und von den Befragten, deren Leben sich in ihrer Vorstellung als
ideal darstellt, können fast zwei Drittel (62 Prozent) gut mit ihrer
gesundheitlichen Situation leben.

Negative Gedanken machen krank – oder umgekehrt, Krankheit führt
zu getrübter Stimmung. Dies belegen die Zahlen zu Krankheitstagen.
Personen, die sich selbst als glücklich bezeichnen, liegen mit 10,8
Fehltagen pro Jahr unter dem deutschen Durchschnitt (15,3 Tage). Wer
sich dagegen als „weniger glücklich“ bezeichnet, war im Schnitt 50,7
Tage krankgeschrieben.

Unzufriedenheit macht aber auch einsam: Während 81 Prozent der
Personen, die sich glücklich fühlen, mit ihrer Beziehung zu Freunden
und Verwandten zufrieden sind, sind dies bei den Unglücklichen nur 46
Prozent. Und während 75 Prozent der glücklichen Personen angeben,
leicht Hilfe von Nachbarn bekommen zu können, sind es bei den
Unglücklichen nur noch 47 Prozent. Umgekehrt könnten die Zahlen auch
bedeuten, dass Einsamkeit und eine angespannte Beziehung zu Freunden
und Verwandten unglücklich machen – während ein gutes Verhältnis zu
den Menschen, die uns wichtig sind, zu unserem persönlichen Glück
beiträgt.

Über den Deutschen Gesundheitsmonitor des BAH:

Der Deutsche Gesundheitsmonitor des BAH besteht aus drei Modulen:
Der Deutsche Gesundheitsindex spiegelt als Kernstück regelmäßig die
Antworten der deutschen Bevölkerung auf Fragen zur Gesundheit und zum
allgemeinen Wohlbefinden wider. Der Image-Monitor Gesundheitssystem
bildet ebenfalls regelmäßig das Vertrauen der Bevölkerung in die
Akteure des Gesundheitswesens ab. Variierende Brennpunktthemen
reflektieren die Meinung zu aktuellen Themen. Weitere Informationen
zum Deutschen Gesundheitsmonitor des BAH finden sich auf der Website
des BAH.

Über den BAH:

Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) ist der
mitgliederstärkste Branchenverband der Arzneimittelindustrie in
Deutschland. Er vertritt die Interessen von mehr als 450
Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland ca. 80.000 Mitarbeiter
beschäftigen. Das Aufgabenspektrum des BAH umfasst sowohl die
verschreibungspflichtigen als auch die nicht
verschreibungspflichtigen Arzneimittel sowie die stofflichen
Medizinprodukte. Unter www.bah-bonn.de gibt es mehr Informationen zum
BAH.

Pressekontakt:
Christof Weingärtner
Pressesprecher
Tel.: 030 / 3087596-127
weingaertner@bah-bonn.de

Katja Reich
Referentin Online-Kommunikation
Tel.: 030 / 3087596-124
reich@bah-bonn.de

www.bah-bonn.de

Original-Content von: Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V., übermittelt durch news aktuell

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