Angesichts der politischen Patt-Situation in
Umfragen zwischen Schwarz-Gelb und der Opposition aus SPD, Grünen und
Linkspartei hat deren stellvertretender Parteivorsitzender Axel
Troost auch an die eigene Linkspartei appelliert, koalitionsoffen
gegenüber der SPD zu bleiben. „Wir sind gut beraten, für die Zeit
nach der Wahl nicht alle Türen zuzuschlagen“, sagte Troost der
„Leipziger Volkszeitung“ (Sonnabend-Ausgabe). „Wenn Schwarz-Gelb nur
mit unseren Stimmen abgewählt werden kann, müssen Gespräche möglich
sein.“ Zuletzt hatte die Führung der Linkspartei auf ihrem Parteitag
in Dresden einen Kurs der klaren Abgrenzung zur SPD gefahren.
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