Aktiver Beitrag zur internationalen Verständigung / Westfälischer Friedenspreis für die Jugendarbeit des Volksbundes

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Die Astronauten der Internationalen Raumstation
(ISS) und die jungen Erwachsenen, die sich im Volksbund Deutsche
Kriegsgräberfürsorge engagieren, erhalten am 25. Oktober in Münster
den Preis des Westfälischen Friedens. Beiden gemeinsam sei ihre
völkerverbindende Arbeit, heißt es in einer Erklärung der
Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe, die seit 1998
alle zwei Jahre den Preis vergibt. Er ist mit zweimal 50 000 Euro
dotiert.

Die Raumfahrer stellten unter Beweis, dass eine friedliche
internationale Zusammenarbeit von Partnern unterschiedlichster
Kulturen möglich sei. Die Jugendlichen im Volksbund würden einen
aktiven Beitrag zur internationalen Verständigung leisten, begründet
die Jury ihre Entscheidung.

Die Laudatoren bei der Verleihung des Preises werden WDR-Intendant
Tom Buhrow für die ISS und Außenminister Frank-Walter Steinmeier für
den Volksbund sein. Der WDR wird den Festakt direkt übertragen.
Jugendliche des Volksbundes werden an Info-Ständen in der Stubengasse
ihre Arbeit näher vorstellen.

„Wir sehen in der Preisverleihung eine Bestätigung darin, dass wir
mit der Intensivierung unserer Jugend- und Bildungsarbeit auf dem
richtigen Weg sind. Der Preis ist uns ein Ansporn, zugleich trägt er
hoffentlich dazu bei, dass die Öffentlichkeit das Engagement der
jungen ehrenamtlichen Mitarbeiter im Volksbund noch stärker als
bisher wahrnimmt und anerkennt“, sagt Markus Meckel, Präsident des
Volksbundes.

Etwa 20 000 junge Menschen aus ganz Europa führt der Volksbund
alljährlich in seinen Workcamps und Jugendbegegnungs- und
Bildungsstätten zusammen. An den Kriegsgräbern setzen sie sich mit
der Vergangenheit, mit ganz unterschiedlichen Schicksalen, aber auch
mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen auseinander. Die Kriegsgräber
werden somit zu Orten des Lernens und der internationalen
Verständigung. Hier wird das Motto des Volksbundes „Versöhnung über
den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ gelebte Wirklichkeit.

Weitere Informationen unter: www.volksbund.de

Pressekontakt:
Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Fritz Kirchmeier, Pressereferent
Tel.: 05 61 – 70 09 – 1 39
Mobil: 01 73 – 8 68 80 67
Fax: 05 61 – 70 09 – 2 85
Werner-Hilpert-Str. 2
34112 Kassel
E-Mail: presse@volksbund.de
Internet: www.volksbund.de
Spendenkonto: Commerzbank Kassel
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