Brennen hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen, Druck im Magen – von Sodbrennen Betroffene wissen: Die Beschwerden kommen selten in einem passenden Moment. Häufig meldet sich der Magen nach einem üppigen Essen, manchmal vor dem Einschlafen oder mitten in einer ohnehin anstrengenden Phase. Eine aktuelle Umfrage[1] unter 1.001 Personen ab 35 Jahren mit Refluxbeschwerden zeigt, dass diese innerhalb der letzten 12 Monate häufig auftraten, wobei Frauen häufiger von regelmäßigen und chronischen Beschwerden betroffen sind:
Bis 2-mal im Jahr
Frauen: 24 %
Männer: 35 %
Mind. 1-mal im Monat
Frauen: 31 %
Männer: 32 %
Mind. 1-mal in der Woche
Frauen: 28 %
Männer: 24 %
Immer (chronisches Sodbrennen)
Frauen: 17 %
Männer: 9 %
Was stößt besonders sauer auf?
Säurehaltige Lebensmittel und Getränke werden von 59 % der Befragten als Auslöser oder Verstärker für Sodbrennen genannt, scharfe und fettige Speisen von 51 %, üppige Mahlzeiten von 49 %. Das überrascht kaum: Was schwer im Magen liegt, kann auch sauer aufstoßen. Direkt danach folgt aber ein Faktor, der sich nicht so einfach vom Speiseplan streichen lässt: Stress. 39 % der Befragten nennen ihn als persönlichen Trigger – mehr als späte Mahlzeiten (33 %) oder Alkohol (32 %).[1]
Dieser Aspekt wurde auch wissenschaftlich untersucht: In einer Studie mit 439 Medizinstudierenden zeigte sich ein klares Muster: Je höher das Stresslevel, desto häufiger traten Refluxsymptome auf.[2] Ein nachvollziehbarer Gedanke, denn wenn der Kopf unter Druck steht, reagiert oft auch der Bauch sensibel.
Säurehaltige Nahrungsmittel und Getränke 59 %
Scharfe und fettige Speisen 51 %
Üppige Mahlzeiten 49 %
Stress 39 %
Späte Mahlzeiten 33 %
Alkohol 32 %
Nicht jeder Stress ist gleich
Spannend wird der Blick auf diejenigen, die Stress als Auslöser genannt haben. Bei ihnen stehen private Belastungen wie Familie, Pflege oder Beziehungen mit 57 % ganz oben. Fast genauso häufig werden Konflikte und Ärger genannt (55 %). 51 % berichten von mentaler Überforderung, also dem Gefühl, zu viele Aufgaben gleichzeitig bewältigen zu müssen. Zeitdruck oder zu wenig Pausen folgen mit 48 %, berufliche Belastung mit 47 %. Sogar Schlafmangel spielt bei 42 % eine Rolle. Auch zwischen Männern, Frauen und den jeweiligen Altersgruppen zeigen sich Unterschiede. Bei Frauen zwischen 35 und 39 Jahren, die Stress als Trigger nennen, stechen mentale Überforderung und private Belastungen mit jeweils 71 % hervor; auch Schlafmangel wird mit 68 % besonders häufig genannt. Bei Männern zwischen 40 und 49 Jahren mit Stress-Trigger liegen berufliche und private Belastung mit jeweils 62 % vorn. Der saure Alltag hat also verschiedene Gesichter: mal ist es der volle Familienkalender, mal der Job, mal die fehlende Pause dazwischen.[1]
Hormone: Wechseljahre können Sodbrennen beeinflussen
Hormonelle Einflüsse sind in der Umfrage zwar kein Massentrigger, zeigen aber bei Frauen einen auffälligen Bezug zu den Wechseljahren: Bei den zwischen 50- und 59-Jährigen gibt rund jede Fünfte (21 %) hormonelle Schwankungen als Auslöser oder Verstärker von Sodbrennen an.
Die Detailangaben sprechen dafür, dass dieser Zusammenhang zeitlich häufig mit den Wechseljahren beginnt: Unter den Frauen, die hormonelle Schwankungen als Faktor nannten, berichten 44 %, dass ihre Beschwerden seit den Wechseljahren auftreten; 40 % geben an, dass sie seither stärker geworden sind.[1] Das passt zu aktuellen Studienergebnissen, die einen Zusammenhang zwischen Menopause, sinkenden Östrogenspiegeln und Refluxbeschwerden beschreiben. Diskutiert wird unter anderem, dass hormonelle Veränderungen die Speiseröhrenbeweglichkeit, den unteren Schließmuskel und die Schleimhaut beeinflussen können.[3]
Feiertage & Winter: Hier hat Sodbrennen Saison
Manche Beschwerden kommen in Wellen – und beim Sodbrennen scheint das Jahr mitzutakten. Besonders rund um Feiertage und Festtage, etwa Weihnachten, Silvester oder Ostern, berichten viele von mehr Beschwerden: 38 % sagen, dass sie dann besonders unter Sodbrennen leiden. Der Winter – die Jahreszeit der deftigen Speisen und vielen Feiertage – folgt mit 27 %. Diese Tendenz passt zu einer 10-Jahres-Analyse von Google-Trends-Daten aus den USA: Suchanfragen nach „heartburn“ stiegen dort besonders im Januar an. Als mögliche Gründe nennen die Autor:innen unter anderem üppiges Feiertagsessen, Alkohol, veränderte Routinen und Lebensstilbrüche rund um die Feiertage.[4]
Wenn es brennt, soll es schnell gehen
So verschieden die Auslöser auch sind: Bei der Behandlung sind sich die meisten einig. 84 % erwarten von einem Mittel gegen Sodbrennen eine schnelle spürbare Linderung. 71 % legen Wert auf gute Verträglichkeit, 60 % auf langanhaltende Wirkung und ebenso viele auf eine einfache Anwendung. Auch beim gewünschten Tempo sind die Erwartungen eindeutig: 38 % möchten Linderung innerhalb weniger Minuten und 41 % innerhalb von 15 Minuten. Zusammengenommen wünschen sich also 79 % eine sehr schnelle spürbare Erleichterung.[1]
Wie schnell soll eine spürbare Linderung mit einem Sodbrennen-Präparat eintreten?
Innerhalb von wenigen Minuten 38 %
Innerhalb von 15 Minuten 41 %
Innerhalb von 30 Minuten 16 %
Innerhalb von 1 Stunde 3 %
Innerhalb einiger Stunden 1 %
Gleichzeitig zeigt die Umfrage, wie wichtig Orientierung bleibt. 57 % sagen, dass ihnen die Beratung in der Apotheke bei einer guten Entscheidung für ein rezeptfreies Arzneimittel hilft, 42 % nennen eine ärztliche Empfehlung und 36 % Informationen im Internet.[1] Das passt zum Alltag vieler Betroffener: Sodbrennen ist häufig, aber die richtige Einordnung ist nicht immer leicht. Reicht ein Mittel für akute Beschwerden? Ist es eher etwas Wiederkehrendes? Oder steckt eine chronische Refluxerkrankung dahinter, die ärztlich abgeklärt werden sollte?
Was hilft bei der Entscheidungsfindung für ein rezeptfreies Mittel gegen Sodbrennen?
Beratung in der Apotheke 57 %
Ärztliche Empfehlung 42 %
Informationen im Internet 36 %
Empfehlungen aus dem Freundes-/Familienkreis 30 %
Informationen in (Fach-)Zeitschriften 11 %
Schichtgitterantazida – die schnellen Säurebinder
Zu den rezeptfreien Arzneimitteln in der Apotheke zählen Antazida, die Magensäure binden und bei akutem Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden eingesetzt werden. Riopan® enthält den Wirkstoff Magaldrat und gehört zu den sogenannten Schichtgitterantazida. Der Vorteil der Schichtgitterstruktur: Es wird nur die überschüssige Magensäure neutralisiert, und bei Magaldrat passiert das besonders schnell. Schichtgitterantazida passen ihre Säurebindung dem tatsächlichen Säureüberschuss an: Ist viel Säure vorhanden, werden mehr wirksame Bestandteile freigesetzt. Steigt der pH-Wert an, stoppt die Wirkstofffreisetzung. So erfolgt die Säureneutralisation kontrolliert und bedarfsgerecht: Der pH-Wert bleibt im therapeutischen Bereich zwischen 3 und 5, was auch als Depot-Effekt von Schichtgitterantazida bezeichnet wird. Wie lange dieser Effekt anhält, ist abhängig von der Menge an nachproduzierter Magensäure, der Magenverweildauer und der Säurebindungskapazität des eingesetzten Antazidums.
Da Riopan® Magengel die höchste Säurebindungskapazität im deutschen Markt enthält, kann der Depot-Effekt besonders lange anhalten.[5] Dadurch kann Sodbrennen schnell und langanhaltend gelindert werden, ohne die Verdauungsfunktion unnötig zu beeinträchtigen.
Riopan® Magengel ist in Portionssticks erhältlich und kann ohne Wasser eingenommen werden. Für alle, die lieber kauen, gibt es Riopan® auch als Tabletten mit Minz- oder Sahne-Karamell-Geschmack.
Kleines Lexikon des Aufstoßens:
Sodbrennen, Reflux, GERD – was ist eigentlich der Unterschied?
Sodbrennen sagen viele, wenn es hinter dem Brustbein brennt und sauer aufstößt – und meinen damit das Krankheitsbild. Genau genommen ist Sodbrennen aber nur ein Symptom, das sogenannte Leitsymptom einer GERD. In manchen Fällen kann es aber auch andere Ursachen haben.
Reflux heißt die Ursache dahinter. Damit ist gemeint, dass Mageninhalt zurück in die Speiseröhre fließt – meist, weil der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nicht richtig dichthält. Das kann gelegentlich passieren, zum Beispiel nach üppigem Essen oder Alkoholgenuss.
GERD, also die gastroösophageale Refluxkrankheit, liegt vor, wenn durch Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre belästigende Symptome wie Sodbrennen mit oder ohne Läsionen in der Speiseröhre auftreten.
Pflichttexte
RIOPAN® Magen Gel 1600 mg Gel zum Einnehmen
RIOPAN® Magen Tabletten 800 mg Kautabletten
RIOPAN® Magen Tabletten Mint 800 mg Kautabletten
Wirkstoff: Magaldrat
Anwendungsgebiete: Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden, symptomatische Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.
Riopan Magen Tabletten enthalten Sorbitol.
Riopan Magen Tabletten Mint 800 mg Kautabletten enthalten Sorbitol und Menthol.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Stand: 10/2025
DR. KADE Pharmazeutische Fabrik GmbH, Berlin
[1] Umfrage zum Thema Sodbrennen 2026 von Bilendi im Auftrag von DR. KADE, Stichprobe: 1.001 Personen der deutschen Bevölkerung (503 Männer, 498 Frauen) im Alter von 35 bis 65 Jahren bei denen Refluxbeschwerden (wie z. B. Sodbrennen oder saures Aufstoßen) auftreten, Befragungszeitraum 19.01.2026 – 02.02.2026.
[2] Turab MS et al. Stress and Gastroesophageal Reflux Disease: Are They Related? Cureus. 2025;17(2):e79037. doi:10.7759/cureus.79037.
[3] Meyyazhagan P et al. Menopause, estrogen, and GERD: an exploration of symptoms and endoscopic correlations. J Basic Clin Physiol Pharmacol. Published online October 16, 2025. doi:10.1515/jbcpp-2025-0097.
[4] Appiah JK et al. Seasonal Trends in Public Interest for Gastrointestinal Symptoms: A 10-Year Infodemiology Analysis Using Google Trends. Cureus. 2025;17(5):e83969. doi:10.7759/cureus.83969.
[5] 45,2 mval (pro Einmaldosis). Quelle: Fachinformation RIOPAN®, Talcid®, Rennie®, Maaloxan®
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