Aon Hewitt: Administrative Hürden behindern betriebliche Altersversorgung für Auszubildende / Situation bei deutschen Unternehmen untersucht

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Je früher, desto besser – dieser
Leitsatz gilt generell für die Altersversorgung. Deshalb ist es
sinnvoll, auch Auszubildende in die betriebliche Altersversorgung
einzubeziehen. Das Beratungsunternehmen Aon Hewitt hat jetzt
untersucht, wie dies in der Praxis bei deutschen Unternehmen
aussieht. Geantwortet haben rund 60 Unternehmen mit insgesamt über
900.000 Beschäftigten in Deutschland.

Fast alle Unternehmen (rund 85 Prozent) bieten auch Auszubildenden
die Entgeltumwandlung als Weg der Altersvorsorge an. Bei
arbeitgeberfinanzierten Versorgungangeboten liegt die Quote mit unter
60 Prozent erheblich niedriger. Hier gibt es also noch Nachholbedarf.

Offensichtlich ist aber nicht der finanzielle Aufwand das größte
Hindernis für die Einbeziehung der Auszubildenden. Gescheut wird
vielmehr in erster Linie der administrative Aufwand. Drei Viertel der
Unternehmen, deren betriebliche Altersversorgung über die externen
Durchführungswege Direktversicherung, Pensionskasse oder
Pensionsfonds abgewickelt wird, beziehen Auszubildende ein. Werden
hingegen die internen Durchführungswege Direktzusage oder
Unterstützungskasse genutzt, sind es nur rund 30 Prozent.

„Es zeigt sich deutlich, dass die externe Betreuung der
betrieblichen Altersversorgung sowohl den Mitarbeitern als auch den
Unternehmen deutliche Vorteile bietet. Die zunehmende Digitalisierung
der Prozesse wird künftig einige der Hürden aus dem Weg räumen, die
bisher dem Nachwuchs im Wege stehen“, kommentiert Aon Hewitt
Geschäftsführer Fred Marchlewski das Ergebnis der Studie.

„Wir waren selbst überrascht, wie viele Unternehmen bereits heute
ihren Auszubildenden Angebote zur betrieblichen Altersversorgung
machen. Die Förderung für Geringverdiener nach dem
Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) wird sich hier sicher weiter
positiv auswirken. Abzuwarten bleibt auch, welchen Einfluss künftige
Opting-Out-Modelle haben werden,“ ergänzt Angelika Brandl, die die
Untersuchung bei Aon Hewitt geleitet hat.

Die Ergebnisse können unter
http://www.ecco-duesseldorf.de/studie_azubis/ abgerufen werden.
Bildmaterial in druckreifer Auflösung Sie unter
http://www.ecco-duesseldorf.de/service/aon_hewitt/bilder/

Pressekontakt:
Aon Hewitt GmbH
Viola Mueller-Thuns
Luxemburger Allee 4, 45481 Mülheim a.d. Ruhr
Tel.: +49 208 7006-2620
pressegermany@aonhewitt.com

Original-Content von: Aon Hewitt, übermittelt durch news aktuell

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