BDI ruft vor EU-Gipfel zum Schutz von Investitionen und Beschäftigung auf

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– Für Wirtschaftlichkeit im Klimaschutz
– Energie- und Klimapolitik aus einem Guss
– Keine Benachteiligung durch EU-Emissionshandel

Unmittelbar vor dem EU-Gipfel fordert der Bundesverband der
Deutschen Industrie (BDI) die 28 Staats- und Regierungschefs auf,
Investitionen und Beschäftigung beim Fortschreiben der EU-Klimaziele
bis 2030 zu schützen. „Die deutsche Industrie unterstützt die
Anstrengungen zum Klimaschutz“, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus
Kerber am Mittwoch in Brüssel. „Aber eine Verschärfung der Ziele wäre
kontraproduktiv. Die Politik muss verhindern, dass Produktion
verlagert wird und Arbeitsplätze verloren gehen.“

Deshalb verlangte Kerber eine Klima- und Energiepolitik „aus einem
Guss“. Kernstück müsse ein EU-Emissionshandels-System sein, in dem
die Unternehmen auch nach 2020 vor zusätzlichen Klimaschutzlasten
geschützt werden, die ihre Wettbewerber nicht zu tragen haben.

„Der Emissionshandel muss Garant dafür sein, dass es auch im
Klimaschutz wirtschaftlich zugeht. Sonst steigen die Kosten, und
Europa und Deutschland werden weniger wettbewerbsfähig“, unterstrich
der BDI-Hauptgeschäftsführer. Deutschland treffen – mit einem
Industrie-Anteil von rund 25 Prozent am Bruttoinlandsprodukt –
energie- und klimapolitische Vorgaben der EU besonders stark.

Pressekontakt:
BDI Bundesverband der Dt. Industrie
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Breite Straße 29
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Tel.: 030 20 28 1450
Fax: 030 20 28 2450
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